Wie Pharmatic den Apotheken mehr Freiheit bei der Terminalwahl ermöglicht

Apotheken brauchen Systeme, die genauso flexibel sind wie ihr Arbeitsalltag. Das Apotheken-Verwaltungssystem Tactil von Pharmatic bietet Kunden diese Flexibilität. Für die leichte Anbindung unterschiedlicher POS-Terminals setzt das Unternehmen dabei seit vielen Jahren auf Pepper von treibauf.

Die Ausgangslage: Ein flexibles System für die komplette Verwaltung von Apotheken in der Schweiz

Bei aller Begeisterung fürs Schweizer Taschenmesser: Es braucht nicht immer ein Tool, das alles auf einmal kann. Manchmal ist einfach das exakt passende Werkzeug gefragt.

Die Pharmatic AG ist ein Unternehmen der Ofac-Gruppe und entwickelt IT-Lösungen für Schweizer Apotheken und Drogerien. Das Unternehmen betreut rund 600 Kunden in der ganzen Schweiz.

Im Zentrum des Angebots steht Tactil: ein umfassendes Verwaltungssystem, das Apotheken unter anderem beim Verkauf, bei der Lagerpflege und bei Bestellungen unterstützt.

Darüber hinaus lässt sich die Software mit zahlreichen weiteren Komponenten des Apothekenalltags verbinden – beispielsweise mit Warenwirtschaftssystemen, Robotern, Druckern und Kartenlesegeräten.

Die Herausforderung: POS-Terminals schnell und flexibel anbinden

Ob Worldline, Nexi oder andere Acquiring-Partner: Welches POS-Terminal eine Apotheke verwendet, entscheidet sie unabhängig von der eingesetzten Kassen- bzw. Verwaltungssoftware.

Gleichzeitig setzen die Apotheken voraus, dass das jeweilige Kartenlesegerät sauber in ihr System integriert ist. Nur so lässt sich ein reibungsloser, einfacher und möglichst fehlerfreier Verkaufsprozess sicherstellen.

«Für unsere Kunden ist entscheidend, dass das Kartenlesegerät vollständig in Tactil integriert ist. Damit gibt es keine fehleranfälligen parallelen Abläufe und alle Zahlungsinformationen bleiben in einem System. Das vereinfacht den Verkauf – und später auch die buchhalterische Verarbeitung», erklärt Camille Gradassi, CCO der Ofac-Gruppe.

Für Pharmatic bedeutete das: Tactil sollte mit möglichst vielen POS-Terminals kompatibel sein, damit die Kunden ihren Payment-Partner frei wählen können.

«Wir wollen unseren Kunden eine flexible und umfassende Lösung für ihren Apothekenalltag bieten. Dazu gehört auch, dass sie bei der Wahl ihres Kartenlesegeräts so flexibel wie möglich bleiben», beschreibt Camille Gradassi den Anspruch von Pharmatic.

«Natürlich könnten wir jetzt bei jeder Integration das jeweilige Kartenlesegerät selbst integrieren. Aber der Aufwand wäre für uns jedes Mal riesig. Dafür braucht es sehr spezifisches Know-how, das wir nicht für jeden Hersteller und jedes Modell intern aufbauen können und wollen», erklärt Camille Gradassi die zentrale Herausforderung.

Denn jede direkte Anbindung bringt eigene technische Anforderungen mit sich. Unterschiedliche Kommunikationsprotokolle, Terminal-Versionen und Konfigurationen müssen nicht nur einmalig integriert, sondern auch kontinuierlich gepflegt und aktualisiert werden.

Die Lösung: Pepper verbindet Tactil mit allen bekannten POS-Terminals

Statt für jedes Kartenlesegerät eine eigene Schnittstelle zu entwickeln, entschied sich Pharmatic bereits 2002 für den deutlich einfacheren Weg.

Die Terminal-Integration-Middleware Pepper von treibauf dient Pharmatic als universelle Schnittstelle, die die Kommunikation zwischen Tactil und den unterschiedlichen POS-Terminals übernimmt.

«Mit Pepper können wir schnell und einfach alle möglichen Kartenlesegeräte direkt an Tactil anbinden. Dadurch wird die Integration auch bei weniger verbreiteten Geräten deutlich einfacher», fasst Camille Gradassi den entscheidenden Vorteil zusammen.

Für die Apotheken entsteht dadurch ein durchgängiger, stabiler Prozess: Der Zahlbetrag wird von Tactil an das Terminal übermittelt und das Ergebnis der Transaktion fliesst direkt wieder in den Verkaufsprozess zurück.

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Das Ergebnis: In ein bis zwei Tagen vollständig integriert und getestet

Der wichtigste Vorteil für Pharmatic ist der deutlich geringere Aufwand bei der Anbindung von POS-Terminals an das eigene Verwaltungssystem.

«Bei den üblichen Kartenlesegeräten dauert es mit Pepper in der Regel nur ein bis zwei Tage, bis alles vollständig integriert und getestet ist. Das spart uns bei jeder Anbindung wertvolle Entwicklungszeit», erklärt Camille Gradassi.

Damit kann Pharmatic neue Terminalanbindungen deutlich schneller für seine Kunden bereitstellen. POS-Terminals und Verwaltungssystem lassen sich zügiger gemeinsam in Betrieb nehmen – ohne dass Pharmatic dafür jedes Mal eine eigene Schnittstelle entwickeln muss.

Die so gewonnenen Ressourcen können gezielt an anderer Stelle eingesetzt werden: zum Beispiel für die Weiterentwicklung von Tactil und die zahlreichen Funktionen, die Apotheken in ihrem täglichen Betrieb unterstützen.

«Bei den üblichen Kartenlesegeräten dauert es mit Pepper in der Regel nur ein bis zwei Tage, bis alles vollständig integriert und getestet ist. Das spart uns bei jeder Anbindung wertvolle Entwicklungszeit.»

Camille Gradassi
CCO der Ofac-Gruppe

Warum treibauf für Pharmatic der richtige Integrationspartner ist

Für Pharmatic war treibauf nicht nur technologisch der passende Partner. Auch die Tatsache, dass Pepper vollständig in der Schweiz entwickelt und supportet wird, war ein relevanter Faktor: Im Apothekenumfeld werden besonders sensible Daten verarbeitet, weshalb die Integrationslösung zur konsequent auf die Schweiz ausgerichteten Infrastruktur von Pharmatic passen musste.

Entscheidend war jedoch nicht allein der Standort, sondern die Kombination aus Schweizer Verlässlichkeit und spezialisiertem Payment-Know-how.

«Pepper läuft bei uns sehr stabil. Wir mussten den Support nur selten in Anspruch nehmen, weil es mit der Lösung praktisch nie Probleme gab», berichtet Camille Gradassi.

Wenn doch einmal Unterstützung benötigt wird, z.B. bei einer neuen Pepper-Version oder einer besonderen Terminalkonfiguration, schätzt Pharmatic vor allem die schnelle und professionelle Reaktion des treibauf Teams.

«Wenn wir Hilfe brauchen, bekommen wir sie schnell. Das Team arbeitet sehr professionell und findet immer eine Lösung. Der Service ist wirklich top.»

Oder anders gesagt: Der beste Support ist derjenige, den man dank einer stabilen Lösung kaum benötigt. Und wenn er doch einmal gebraucht wird, ist er sofort da.

«Pharmatic AG»
Die Pharmatic AG ist ein Unternehmen der Ofac-Gruppe und entwickelt IT-Lösungen für Schweizer Apotheken und Drogerien. Das Verwaltungssystem Tactil unterstützt unter anderem den Verkauf, die Lagerpflege, Bestellungen und die Rechnungsstellung und lässt sich mit zahlreichen Komponenten des Apothekenbetriebs verbinden. Pharmatic bietet seine Lösungen für unabhängige Apotheken ebenso wie für Ketten und Gruppierungen an.

Mladen Mamuzic Autor des Artikels

Mladen ist Projekt- und Key-Account Manager für unsere Lösungen im Bereich Integration. Als ehemaliger Integration- Supporter und Testing Experte kennt er neben den Marktanforderungen auch alle technischen Details rund um POS-Integration und Schnittstellen-Software.

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