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Die treibauf Wissenswerte
Als EFT-Experten berichten wir hier nicht nur über aktuelle Projekte. Wir teilen auch gerne unser Wissen rund um die Welt der bargeldlosen Zahlungen.
15. September 2025

SPAR Schweiz bietet seinen Kunden jetzt die Option, an der Kasse auch mit Krypto-Wallets bezahlen zu können. Erfahren Sie, wie das funktioniert – und wie Matchbox dafür sorgt, dass dabei keinerlei Mehrarbeit im Accounting entsteht.
2024 entschied das Schweizer Einzelhandelsunternehmen SPAR Handels AG, seinen Kunden neben den üblichen Zahlungsmitteln auch die Möglichkeit bieten zu wollen, mit Kryptowährungen am POS zu bezahlen.
«Ich bin überzeugt, dass Kryptowährungen als Zahlungsmittel im Retail in den nächsten Jahren deutlich an Bedeutung gewinnen werden – auch weil sie die Händler unabhängiger machen von den grossen Acquirern», erläutert André Scherrer, Geschäftsleiter SPAR Schweiz, die Beweggründe für seine Initiative bei SPAR.
Der Hintergrund: Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum gelten nicht nur als transparent, dezentral und sicher. Sie bieten auch eine echte Alternative zu klassischen Zahlungsnetzwerken. Warum das im Payment-Bereich ein echter Game-Changer ist? Weil bei Krypto-Zahlungen keine klassischen Intermediäre mitverdienen – was die Transaktionskosten für Handelsunternehmen deutlich senkt. So betragen diese aktuell nur einen Bruchteil der Transaktionsgebühren, die sonst bei den PSPs entstehen.
Bleibt die Frage: Wie schafft man es, den Bezahlprozess am POS und die Verarbeitung der Zahlungen so einfach zu gestalten, dass sie im Alltag anwendbar werden?
Um die Integration der Krypto-Wallets als neues Zahlungsmittel am POS zu ermöglichen, arbeitete SPAR Schweiz mit dem auf Kryptozahlungen spezialisierten Schweizer Fintech DFX zusammen.
Bei der Einführung der Krypto-Zahlung am POS verfolgten beide Unternehmen gemeinsam ein klares Ziel: Eine zuverlässige Infrastruktur, die sowohl an der Kasse als auch in der Buchhaltung ganz einfach und vor allem ohne manuelle Eingriffe funktioniert.
«Unser Anspruch war ein Setup, das so einfach ist, dass es für alle intuitiv bedient werden kann. Das gilt für den Bezahlprozess an der Kasse genau wie für die Verarbeitung der Krypto-Zahlungen im Back Office», fasst Cyril Thommen, CEO von DFX die Erwartungshaltung zusammen.
DFX war dabei für den Bezahlprozess am POS verantwortlich: Das Scannen eines QR-Codes an der Kasse sollte genügen, um eine Transaktion mit über 30 unterschiedlichen Krypto-Wallets zu ermöglichen. «Für die Kund:innen ist die Zahlung so intuitiv wie TWINT oder Apple Pay», ergänzt André Scherrer. «Das ist wichtig, damit die Zahlungen per Krypto wirklich alltagstauglich werden».
Um auch die Verarbeitung der Krypto-Zahlungen im Back-Office so leicht und effizient wie möglich zu gestalten, beauftragten SPAR und DFX das Matchbox-Team von treibauf, um eine Lösung für den automatisierten Abgleich und die Verbuchung der Krypto-Zahlungen zu ermöglichen.
DFX etablierte einen gleichermassen simplen und intuitiven Bezahlprozess: Nach dem Scannen des QR-Codes mit dem Handy und der entsprechenden Freigabe wird der jeweilige Zahlbetrag von der Krypto-Wallet des Users DFX übertragen. DFX wiederum zahlt den entsprechenden Betrag dann in FIAT-Währung direkt an SPAR aus.
Ab diesem Zeitpunkt kommt Matchbox für die Verarbeitung der Zahlung ins Spiel: Da SPAR bereits Matchbox nutzte, ging es vor allem darum, die Krypto-Zahlungen als neues Zahlungsmittel innerhalb der Matchbox zu integrieren: Die Software gleicht dafür die Krypto-Zahlungsdaten vom POS mit der Transaktionsliste von DFX ab, verarbeitet gleich die 0,20% (!) Transaktionsgebühr von DFX – und führt die Buchung exakt so aus, wie SPAR sie intern benötigt.
«Mit Matchbox ist ein solcher Case tatsächlich einfacher als man denkt: Es ist in etwa vergleichbar mit dem Aufwand, eine neue Kreditkarte als Zahlungsmittel einzubinden», erklärt Matchbox-Projektleiter Ronnie Rupff den Aufwand der Integration der Krypto-Währungen in der Reconciliation- und Payment-Analytics-Software.
«Mit Hilfe von Matchbox lief die Integration der Krypto-Zahlungen im Accounting extrem unkompliziert. Einmal initial eingerichtet, laufen jetzt Abgleich und Verbuchung weitestgehend automatisch ab. Unser Accounting ist also auch sehr happy mit der Integration des neuen Zahlungsmittels», erläutert André Scherrer den Mehrwert der automatisierten Verarbeitung der Krypto-Zahlungen mit einem Augenzwinkern.
Seit dem Ausrollen des Pilotprojekts in Zug wurden schon über 300 Krypto-Transaktionen verbucht – Tendenz stark steigend! Inzwischen können die Kundinnen und Kunden in über 100 Filialen in der ganzen Schweiz mit Ihrer Krypto-Wallet bezahlen – und greifen immer öfter auf diese Möglichkeit zurück. Ziel ist es, die Möglichkeit von Krypto Payments in allen SPAR-Filialen in der Schweiz auszurollen.
«Wir denken gerade auch darüber nach, das Bezahlen per Krypto für die Kunden zu incentivieren. Ich denke, dass es dann schnell nochmal deutlich mehr werden könnte», deutet André Scherrer an.
Auch Franchise-Nehmer von SPAR profitieren: Sie erhalten standardisierte Auswertungen und müssen keine eigenen Buchungslogiken für das neue Zahlungsmittel „DFX/Krypto“ entwickeln. Parallel wächst auch international das Interesse am neuen Angebot: SPAR ist schon im Austausch mit weiteren Ländern, die ähnliche Lösungen planen.

«Mit Matchbox lief die Integration der Krypto-Zahlungen im Accounting extrem unkompliziert. Einmal initial eingerichtet, laufen jetzt Abgleich und Verbuchung weitestgehend automatisch ab.»
André Scherrer
Geschäftsleiter SPAR Schweiz
«Als Unternehmen hinter Pepper hat treibauf in der Branche bereits einen sehr guten Ruf. Aber auch in Sachen Reconciliation bietet das Unternehmen mit Matchbox eine gleichsam leistungsfähige und flexible Lösung. Für uns war das treibauf-Team daher die erste Wahl, als es um die Auswahl eines Partners für die Verarbeitung der Krypto-Zahlungen im Back-Office ging!», erklärt der CEO von DFX Cyril Thommen.
«Der Integrationsprozess lief dann genauso professionell und unkompliziert, wie wir uns das erhofft hatten. Die Zusammenarbeit war einfach sehr angenehm und das Matchbox-Team reagierte immer schnell und flexibel auf alle unsere buchhalterischen Anforderungen. Es macht einfach Spass, mit echten Profis zusammenzuarbeiten», ergänzt SPAR Geschäftsleiter André Scherrer.

«SPAR Handels AG»
SPAR Schweiz (SPAR Handels AG) ist eine der führenden Einzelhandelsketten in der Schweiz mit Sitz in Gossau SG. Das Unternehmen betreibt über 360 Standorte (Spar-Lebensmittelmärkte, Spar Express, Eurospar, TopCC) und versorgt sowohl Endkunden wie auch Detaillisten mit Lebensmitteln und Haushaltswaren.

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